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Aus der Ehe von Josef Endres und
seiner Frau Philomena, geborene Weigand,
gingen fünf Kinder hervor: Marianne (1929-1932),
Rosi (geb. 1931), Alois (geb. am 13.12.1933,
der 3. Schreinermeister des Namens Endres),
Alfons (geb. 1937) und Wolfgang (geb. 1944).
1933 erwarb Josef Endres für die Wochenenden
das Gartengrundstück am Dallenberg, das ab
1945 zum Lebenszentrum der Familie werden sollte.
 
Josef Endres
Nach Kriegsausbruch 1939 wurden in der Folgezeit alle Gesellen und Betriebsangehörigen,
darunter der nach 1929 in den Betrieb eingetretene Onkel Alfons (geb.1911) zur Wehrmacht
eingezogen. Der Betrieb ruhte von 1940 bis 1946 gänzlich. Dieser Onkel Alfons, der im
März 1945 von der Front nach Würzburg zurückgekehrt war, erkannte die Gefahr, in der die
Familie in den letzten Wochen des Krieges schwebte. Er sorgte dafür, daß alle
Familienmitglieder, Mieter und Bekannte (insgesamt 32 Personen) noch vor dem Großangriff
vom 16. März 1945 auf dem Dallenberg-Grundstück in Sicherheit gebracht wurden. Dieser
Weitblick rettete den Betroffenen das Leben, denn am 16. März 1945 brannte das Anwesen in
der Domerschulstraße bis auf die Grundmauern ab.
 
Josef Endres, der im 2. Weltkrieg kein Soldat war, sondern einem Löschzug der
Freiwilligen Feuerwehr zugeteilt war, wurde 1945 trotzdem als Kriegsgefangener nach
Südfrankreich (Marseille) in ein Lager gebracht, wo er 1946 entlassen wurde.
Inzwischen übernahm sein Bruder Alfons die Leitung der Schreinerei, die nach Erwerb von
Werkzeug und Maschinen 1945 in einem Kellergeschoß im Elisabethenheim, Würzburg,
Koellikerstraße, provisorisch den Betrieb wieder aufnahm.
 
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